Wie viel Hardware du brauchst, hängt davon ab, wie sauber die Einzelspuren werden sollen. Drei Stufen – von „kostet nichts“ bis „richtig gut“:
Einstieg: gar keine neue Hardware
Nimm die Probe in Stereo auf (Handy, Handrecorder, Kamera) und trenne sie hinterher per KI-Dienst (Moises, LALAL.ai). Kostet nichts extra, ist aber die schwächste Trennung – gut zum Reinschnuppern.
Empfohlen: ein Mehrspur-Recorder
Der Sweet Spot für Bands: ein Standalone-Recorder, der auf SD-Karte pro Kanal eine Datei schreibt – ganz ohne Laptop. Damit nimmst du jedes Instrument sauber getrennt auf.
- Zoom LiveTrak L-8 / L-12 – kompakt, 8 bzw. 12 Kanäle, beliebt im Proberaum.
- Tascam Model 12 – Mischpult und Mehrspur-Recorder in einem, 12 Spuren.
Achte auf genug Eingänge für deine Besetzung: ein Kanal pro Instrument, für Drums ggf. mehrere.
Alternative: Audio-Interface + Laptop
Hast du ohnehin einen Laptop, tut es auch ein mehrkanaliges Audio-Interface (z. B. Focusrite Scarlett 18i8) mit einer DAW. Die Stems exportierst du dann aus der Software. Flexibler, aber mehr Aufbau als ein Standalone-Recorder.
Steht die Hardware, geht’s weiter mit dem Aufnehmen der Einzelspuren.