11. August 2026 · 4 Min. Lesezeit

Deine Probe als Einzelspuren aufnehmen

Der große Vorteil von Einzelspuren (Stems): Du kannst nachträglich jedes Instrument einzeln anhören, stummschalten oder rausheben. Damit das klappt, muss die Probe schon getrennt aufgenommen werden. So gehst du vor:

Der beste Weg: an der Quelle trennen

Ein Mehrspur-Recorder nimmt jeden Kanal separat auf. Jedes Mikrofon und jede DI-Box (Gitarre, Bass, Gesang, Drums) geht auf einen eigenen Eingang – am Ende hast du pro Instrument eine eigene Datei. Kein Trennen nötig, beste Qualität.

  • Jedes Instrument auf einen eigenen Kanal (Mikro oder DI).
  • Drums je nach Recorder als Stereo-Summe oder über mehrere Mikros.
  • Pegel vor dem Take einmal sauber einstellen – nichts soll übersteuern.
  • Nach der Probe pro Spur eine Datei exportieren (WAV), bei Bedarf zu MP3 wandeln, hochladen.

Welche Geräte sich dafür eignen, steht im Hardware-Ratgeber.

Kein Mehrspur-Setup? KI-Trennung als Notlösung

Hast du nur eine Stereo-Aufnahme (z. B. vom Handy), können Dienste wie Moises oder LALAL.ai sie nachträglich in Drums, Bass, Gesang und „Rest“ splitten. Bequem, aber nie so sauber wie echte Kanäle – für ein schnelles Rausschälen reicht es oft trotzdem.

Danach

Lad die Spuren in deine Probe hoch – im Player kannst du dann einzelne Instrumente an- und ausschalten und knifflige Stellen langsam üben.

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