Der große Vorteil von Einzelspuren (Stems): Du kannst nachträglich jedes Instrument einzeln anhören, stummschalten oder rausheben. Damit das klappt, muss die Probe schon getrennt aufgenommen werden. So gehst du vor:
Der beste Weg: an der Quelle trennen
Ein Mehrspur-Recorder nimmt jeden Kanal separat auf. Jedes Mikrofon und jede DI-Box (Gitarre, Bass, Gesang, Drums) geht auf einen eigenen Eingang – am Ende hast du pro Instrument eine eigene Datei. Kein Trennen nötig, beste Qualität.
- Jedes Instrument auf einen eigenen Kanal (Mikro oder DI).
- Drums je nach Recorder als Stereo-Summe oder über mehrere Mikros.
- Pegel vor dem Take einmal sauber einstellen – nichts soll übersteuern.
- Nach der Probe pro Spur eine Datei exportieren (WAV), bei Bedarf zu MP3 wandeln, hochladen.
Welche Geräte sich dafür eignen, steht im Hardware-Ratgeber.
Kein Mehrspur-Setup? KI-Trennung als Notlösung
Hast du nur eine Stereo-Aufnahme (z. B. vom Handy), können Dienste wie Moises oder LALAL.ai sie nachträglich in Drums, Bass, Gesang und „Rest“ splitten. Bequem, aber nie so sauber wie echte Kanäle – für ein schnelles Rausschälen reicht es oft trotzdem.
Danach
Lad die Spuren in deine Probe hoch – im Player kannst du dann einzelne Instrumente an- und ausschalten und knifflige Stellen langsam üben.